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Freitag, 20. Oktober 2006, 11:40

Pandurenklinge

aus "Oekonomische Encyklopädie oder allgemeines System der Staats- Stadt- Haus- und Landwirthschaft" von J. G. Krünitz (erschien 1773 bis 1858 in 242 Bänden ):

Pandurenklinge, so nennt man die gekrümmten Hirschfängerklingen, wegen ihrer Aehnlichkeit mit den Säbeln der Panduren.

Panduren, leichte Fußvölker bey der österreichischen Armee, welche ihren Nahmen von dem Dorfe Pandur in der Solter Gespanschaft in Niederungarn haben in dessen Nähe sie zuerst in den Gebirgen wohnten. Ihr Hauptmann wurde Harun Bascha genannt. Sie tragen Mäntel, lange Beinkleider und Mützen. Ihr Gewehr besteht in einer langen Flinte; in einem Gürtel aber, den sie um den Leib tragen, haben sie etliche Pistolen, einen ungarischen Säbel, und 2 türkische Messer. Seit 1750 sind sie immer mehr auf regulären Fuß gesetzt worden, und haben im 7jährigen Kriege der Kaiserinn Maria Theresia gute Dienste geleistet. Sie gehören übrigens zu den Gränitzern, und werden jetzt selten mehr bey obigem Nahmen genannt.
Tu ne cede malis, sed contra audentior ito!